Förderung Lüftungsanlage in Hessen

Partner: Wirtschafts- und Infrastrukturbank (WIBank) Hessen, Regierungspräsidium Darmstadt

Förderung für Neubau bzw. energetische Modernisierung von Mietwohnungen

Info: Zinszuschuss von bis 1% für KfW-Darlehen aus den Programmen “Energieeffizient Bauen” und Energieeffizient Sanieren”

Wer: Wohnungsunternehmer, Genossenschaften, Gemeinden, Kreise, private Vermieter
Keine selbstgenutzten Wohneinheiten

Was: nachhaltige und hochwertige energetische Modernisierung von Mietwohnungen sowie der Neubau von hocheffizienten Mietwohngebäuden, zusätzlich als Ergänzung zu den entsprechenden zinsgünstigen Programmen der KfW – Bankengruppe.

Relevanz Lüftungen: HOCH – Steigerung des energetischen Standards durch ein Lüftungsgerät mit hoher Wärmerückgewinnung

Kriterien:

  • Neubau
  • Sanierung

Förderung für Fluglärmbetroffene – Schallschutz

Info: Zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse für Fluglärmbetroffene z.B. Regionalfonds, Entschädigung von Fraport oder Förderung von Belüftungsgeräten in Schlafräumen.

Wer: Bürger, deren Immobilie sich in der Tag-Schutzzone 1 oder der Nacht-Schutzzone des Verkehrsflughafen Frankfurt/Main befindet

Was: Zuschuss aus dem Regionalfonds in Höhe von maximal € 4.350 pro Wohneinheit für zusätzliche Maßnahmen des passiven Schallschutzes und zur Verbesserung des Raumklimas. Zusätzliche Möglichkeit der Förderung von Belüftungsanlagen in Schlafräumen via Antrag.

Relevanz Lüftungen: HOCH – die freeAir Lüftung bietet Schallschutz bis zu -60dB gegenüber Fensterlüftung und sorgt für ein gutes Wohnklima.

Kriterien:

  • Sanierung
  • Einkommensgrenze

Förderung Schallschutz

Info: Zinsverbilligte Darlehen aus Regionalfondmitteln für zusätzliche Maßnahmen zum Schallschutz

Wer: Fluglärmbetroffene des Frankfurter Flughafens

Was: In Ergänzung zu dem vom Regierungspräsidium Darmstadt gewährten Zuschuss vergibt die WIBank günstige Darlehen für zusätzliche Maßnahmen.

Relevanz Lüftungen: HOCH – die freeAir Lüftung bietet Schallschutz bis zu -60dB gegenüber Fensterlüftung und sorgt für ein gutes Wohnklima.

Kriterien:

  • Sanierung
  • Kommunale Förderprogramme

Förderung für Modernisierung von Mietwohnungen

Info: Die Förderung besteht aus einem zinsverbilligten Darlehen in Höhe von bis zu 85 Prozent der förderfähigen Kosten sowie einem zusätzlichen Finanzierungszuschuss von 10 Prozent des bewilligten Förderdarlehens. Die Verzinsung des Darlehens beginnt ab erster Auszahlung. Von da an wird das Darlehen für die Dauer von 15 Jahren bis zum nächsten regulären Zahlungstermin (31.3. beziehungsweise 30.9. des Jahres für das jeweils zurückliegende Halbjahr) mit 0,75 Prozent verzinst. Der effektive Jahreszins beträgt 0,82 Prozent. Für die Restlaufzeit kann eine marktübliche Verzinsung entsprechender erststelliger Kapitalmarktmittel verlangt werden.

Nicht gefördert werden energetische Maßnahmen, die die KfW im Rahmen ihrer Programme mit zinsverbilligten Darlehen fördert.

Wer: Antragsberechtigt sind Eigentümer und Erbbauberechtigte von Mietwohnungen

Was: Die Kosten der Modernisierung sollen mindestens 5.000 Euro je Wohnung betragen. Die geplante Modernisierung muss mindestens vier Wohnungen umfassen. Die Finanzierung des Vorhabens muss gesichert sein. Die zu modernisierenden Wohnungen müssen seit mindestens 20 Jahren bezugsfertig sein. Ist auf dem Grundstück ein Erbbaurecht bestellt, muss die Laufzeit des Erbbaurechtes die planmäßige Darlehenslaufzeit um mindestens 10 Jahre überschreiten.

Relevanz Lüftungen: HOCH – Einbau von Lüftungen mit Schallschutz werden mitgefördert und sind u.a. explizit gefordert.

Kriterien:

  • Sanierung

Förderung für Mietwohnungsbau für Haushalte mit geringem Einkommen – Maßnahmen betreffen Gebäude mit mindestens 4 Wohnungen

Info: Darlehen mit maximaler Laufzeit von 30 Jahre, für die Dauer der ersten 15 Jahre der Laufzeit des Darlehens trägt das Land Hessen die Zinsen in vollem Umfang in Form von Zinszuschüssen.

Wer: Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, insbesondere Kommunen, die das Bauvorhaben für eigene oder fremde Rechnung im eigenen Namen durchführen oder durch Dritte durchführen lassen (Bauherrschaft). Bauträger, die Wohnraum mit dem Ziel der Veräußerung errichten, sind nicht antragsberechtigt. Unterbringung von Flüchtlingen möglich.

Was: Kommunalinvestitionsprogramm – KIP. Förderung von sozialem Mietwohnungsbau für geringe Einkommen – Mittel für die Schaffung von Wohnraum zur dauerhaften Fremdvermietung. Nur für Gebäude mit mindestens 4 Wohneinheiten.

Relevanz Lüftungen: MITTEL bis HOCH – Vorhaben mit Energieeffizienter Bauweise/ Passivhaus- Bauweise werden vorrangig bewilligt, es gibt Zuschläge pro m² für Passivhausstandard – Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung ist Bestandteil des Passivhauskonzepts.

Kriterien:

  • Sanierung
  • Neubau
  • Eigenleistung
  • Einkommensgrenze

Förderung von Mietwohnungen für Haushalte mit geringem Einkommen – Maßnahmen betreffen Gebäude mit mindestens 4 Wohnungen

Info: Zinsverbilligtes Darlehen. Die Höhe der Förderung variiert in Abhängigkeit von den jeweiligen Grundstückspreisen zwischen € 80.000,- und € 115.000,-. Handelt es sich um den Neubau eines Passivhauses, ist ein Aufschlag von € 20.000,- möglich.

Erhöhter zusätzlicher Finanzierungszuschuss (20 oder 25%) Zinssatz 0,6% (fest für 20 oder 25 Jahre).

Die Bereitstellung von zinsgünstigen Baudarlehen setzt voraus, dass sich auch die Gemeinde oder der Gemeindeverband mit mindestens € 10.000 je Wohneinheit an der Finanzierung beteiligt. Es besteht eine Belegungs- und Mietpreisbindung.

Wer: Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die das Bauvorhaben für eigene oder fremde Rechnung im eigenen Namen durchführen oder durch Dritte durchführen lassen (Bauherrschaft). Nur zur dauerhaften Fremdvermietung. Bauträger, die Wohnraum mit dem Ziel der Veräußerung errichten, sind nicht antragsberechtigt.

Was: Förderfähig sind Maßnahmen im Mietwohnungsbau, wenn mindestens vier Wohneinheiten entstehen.

Relevanz Lüftungen: MITTEL – Vorhaben mit energieeffizienter Bauweise/ Passivhaus-Bauweise werden vorrangig bewilligt, Lüftung mit Wärmerückgewinnung ist Bestandteil des Passivhauskonzepts, senkt Gesamtenergiebedarf des Gebäudes und ist teilweise technische Mindestanforderung bei KfW-Effizinezhäusern

Kriterien:

  • Sanierung
  • Neubau
  • Eigenleistung
  • Einkommensgrenze
  • Kommunale Förderprogramme

Förderung von Mietwohnungen für Personen mit mittlerem Einkommen – Maßnahmen betreffen Gebäude mit mindestens 4 Wohnungen

Info: Zinsverbilligtes Darlehen mit zusätzlichem Finanzierungszuschuss, Zinssatz 0,6% fest für 20 Jahre, Gemeinde muss sich mit mindestens € 6.000 je Wohneinheit beteiligen und hat dann auch Belegungsrechte.

Wer: Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die das Bauvorhaben für eigene oder fremde Rechnung im eigenen Namen durchführen oder durch Dritte durchführen lassen (Bauherrschaft). Bauträger, die Wohnraum mit dem Ziel der Veräußerung errichten, sind nicht antragsberechtigt.

Was: Förderung von sozialem Mietwohnungsbau für mittlere Einkommen – Mittel für die Schaffung von Wohnraum zur dauerhaften Fremdvermietung.
Nur für Gebäude mit mindestens 4 Wohneinheiten. Mietpreisbindung.

Relevanz Lüftungen: MITTEL – Vorhaben mit energieeffizienter Bauweise/ Passivhaus-Bauweise werden vorrangig bewilligt, Lüftung mit Wärmerückgewinnung ist Bestandteil des Passivhauskonzepts, senkt den Gesamtenergiebedarf des Gebäudes und ist teilweise technische Mindestanforderung bei KfW-Effizienzhäusern.

Kriterien:

  • Sanierung
  • Neubau
  • Eigenleistung
  • Einkommensgrenze
  • Kommunale Förderprogramme