Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten, hierfür müssen die Wohnraumflächen der einzelnen Räume, die Nutzungsart, die Luftdichtigkeit des Gebäudes aber auch die Bewohnerzahl dieser Räumlichkeiten bekannt sein.
Aus der Berechnung nach DIN 1946-6 ergibt sich für ein normales Einfamilienhaus mit 4 Personen typischer Weise ein Gerät für das Erdgeschoss mit der Küche und dem Wohnbereich und zwei Geräte für das Obergeschoss mit den Schlafräumen und den Bädern.

Als Daumenwerte gelten im Wohnbereich:
je ein Gerät für zwei Personen oder
je ein Gerät für 70 m² Raumfläche oder
je ein Gerät je Stockwerk

Wenn es nur um die Vermeidung von Schimmel in neuen „luftdichten“ Gebäuden geht und bei Bedarf auch die Fenster zum Lüften genutzt werden, können auch weniger Geräte bereits den gewünschten Erfolg bringen.
Bereits ein Gerät im Haus verbessert die Lebensqualität erheblich.

In einem typischen Einfamilienhaus müssen täglich etwa 10 Liter Wasser durch Lüften „entsorgt“ werden. Diese Menge kann unmöglich durch die Wände (egal welcher Bauart) hindurch diffundieren. Bei älteren Gebäuden wird das Lüften durch die unerwünschte und windabhängige Spaltlüftung erleichtert. Bei der modernen und energiesparenden Bauweise muss regelmäßig mehrmals täglich gelüftet werden. Für berufstätige Menschen ist das nicht möglich.

Wesentlich für die Entfeuchtung und gegen etwaige Schimmelbildung ist, dass die Räume in denen die Feuchtigkeit eingebracht wird, entlüftet werden. Die Bäder und die Küche sind daher Ablufträume.

Das freeAir100 wird in einem Zuluftraum installiert, zum Beispiel im Schlafzimmer, weil hier die Verweildauer der Bewohner am größten ist. Ein wesentlicher Vorteil des freeAir100 ist nun, dass mithilfe der Zweitraumanschlüsse gleichzeitig auch das Bad entlüftet und ein weiterer Zuluftraum mit Frischluft versorgt werden kann.